*
Top Kultur-in-Dresden
Dresden Semperoper Google neu


Menu
Startseite Startseite
Geographische Lage Geographische Lage
Stadtgeschichte Stadtgeschichte
Sehenswürdigkeiten Sehenswürdigkeiten
Brühlsche Terrasse Brühlsche Terrasse
Zwinger Zwinger
Residenzschloss Residenzschloss
Semper Oper Semper Oper
Frauenkirche Frauenkirche
Kathedrale (Hofkirche) Kathedrale (Hofkirche)
Blaues Wunder Blaues Wunder
Augustusbrücke Augustusbrücke
Museen Museen
Festung Dresden Festung Dresden
Neue Meister Neue Meister
Alte Meister Alte Meister
Grünes Gewölbe Grünes Gewölbe
Kupferstich-Kabinett Kupferstich-Kabinett
Math.-Physikal. Salon Math.-Physikal. Salon
Münzkabinett Münzkabinett
Palais Großer Garten Palais Großer Garten
Porzellansammlung Porzellansammlung
Rüstkammer Rüstkammer
Schillerhäuschen Schillerhäuschen
Schloss u. Park Pillnitz Schloss u. Park Pillnitz
Skulpturensammlung Skulpturensammlung
Stadtmuseum Stadtmuseum
Städt. Galerie Dresden Städt. Galerie Dresden
Türckische Cammer Türckische Cammer
Verkehrsmuseum Verkehrsmuseum
Theater und Spielpläne Theater und Spielpläne
Opern Opern
Übernachten Übernachten
Hotels Hotels
Pensionen Pensionen
Ferienwohnungen Ferienwohnungen
Privatzimmer Privatzimmer
Kulinarisches Dresden Kulinarisches Dresden
Dresdner Christstollen Dresdner Christstollen
Restaurants Restaurants
Cafes Cafes
Bars Bars
Stiftungen / Vereine Stiftungen / Vereine
Über Kultur in Dresden Über Kultur in Dresden
Impressum Impressum
Sitemap Sitemap
+1 google Button

 

Brühlsche Terrasse
 

 

   

Man nennt diese auch gerne den Balkon Europas.
Eine 8 – 10 m hohe und 930 m lange Flaniermeile auf der
alten Stadtbefestigung. Über den alten Kasematten ließ der Premierminister Graf Heinrich von Brühl einen Festgarten mit Palais, Belvedere, Gemäldegalerie und Bibliothek anlegen. Von den ursprünglichen Gebäuden ist keines mehr erhalten. (Die heutigen stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert). Nur der Definbrunnen und zwei Sphingen, die ebenfalls im Brühlschen Park stehen, blieben erhalten.
   
Vom Schlossplatz führt eine Freitreppe hinauf.
Die Figurengruppen der vier Tageszeiten aus Sandstein, von Johannes Schilling, kamen erst 1868 dazu. (Schilling ist in Dresden aufgewachsen, wo er dann auch an der Kunstakademie studierte.) Die Figurengruppen zählen zu den harmonischsten,die Bildhauer in Dresden schufen. Johannes Schilling wurde durch sie berühmt und war einer der bedeutendsten Bildhauer dieser Zeit. Aufgrund starker Verwitterung wurden sie 1883 zuerst vergoldet und 1908 durch Bronzeabgüsse ersetzt.
 
Links oben, der Morgen, eine weibliche Figur mit dem
Morgenstern im Haar, rechts von ihr ein Mädchen, das sich
eine Sandale zubindet (als Verweis auf den beginnenden Tag),
links von ihr ein Kind, das Wasser auf eine Blume gießt
(es symbolisiert den Morgentau).
   
Rechts oben, der Mittag, dargestellt durch eine männliche
Figur mit Strahlenkrone auf dem Haupt. In seiner rechten Hand
hält er einen Lorbeerkranz, nach dem sich ein Knabe streckt
(es symbolisiert das Streben nach Ruhm), links die Früchte der
Arbeit, (ein zweiter Knabe, der einen Spaten in den Boden steckt
und seinen Blick darauf richtet)
   
Links unten, der Abend, eine ältere männliche Figur, mit dem
Abendstern im Haar. In seiner linken Hand eine Trinkschale,
der nach vollbrachtem Tagewerk Musik und Tanz genießt
(dargestellt durch zwei Mädchen mit Tamburin und Laute)
   
Rechts unten, die Nacht, eine weibliche Figur mit Mondsichel
im Haar, die ihr Gewand um einen schlafenden Knaben legt,
dessen Hand sie hält, während von der anderen Seite der
Gott des Traumes, Morpheus, dem Jungen süße Träume
zuraunt.(typisch die Schmetterlingsflügel und Schlafmohn)
 
Der vordere Teil der Brühlschen Terrasse ist mit jungen
Bäumen bepflanzt, der hintere Teil eine Grünanlage mit
Bäumen und Denkmälern. Hier befand sich ehemals ein
„Belvedere“ Restaurant und Musik-Cafe. Gleich nach der
Treppe steht das Rietschel-Denkmal und erinnert an den
Bildhauer, der u.a. die Statuen Goethe und Schiller an der
Semperoper geschaffen hat. Dieses Denkmal stammt von
seinem Schüler Johannes Schilling.
   
Eine moderne Plastik von Vincenz Wanitschke,
die Sieben Bastionen, erinnert an einen Erlass
August des Starken, in dem er den sieben Bastionen der
Stadtbefestigung die Namen der Sonne, Mond und der
damals fünf bekannten Planeten gab, welche zugleich
die Namen antiker Götter trugen. Um eine bronzene Erdkugel,
( Durchmesser 1,20 m) , mit aus ihr herauswachsenen Kristallen,
(Symbol für einer sich ständig veränderten Welt),
stehen auf der Bodenplatte die Namen der Planeten Sol, Luna,
Saturn, Merkur, Jupiter, Venus und Mars sowie Inschriften aus
dem Edikt August des Starken.
   
 
Zwischen Hochschule und Albertinum befindet sich das Denkmal
für Gottfried Semper von Johannes Schilling.
Der Delfinbrunnen, eines der letzten Zeugnisse der
Barockarchitektur, stammt noch aus der Zeit des Grafen
Brühl (1749). Er wird dem französischen Bildhauer
Francois Coudray zugeschrieben. Nach der Zerstörung im
Jahr 1945 wurde er in den 50er Jahren durch eine Kopie
von Werner Hempel ersetzt.
Die beiden Sphingen
(etwa um 1750) von Gottfried Knöffler schmückten einst
das Rokoko-Belvedere des Grafen Brühl.
(Sphinx = griech. Würgerin) Legende – der geflügelte Löwe
mit dem Frauenkopf, ein Nachkomme des Ungeheuers Typhon,
welches auch den dreiköpfigen Höllenhund Kerberos und die
neunköpfige Schlange Hydra zeugte. Die Sphinx lebte auf
einem Berg bei Theben. – Sie gab den Vorbeikommenden
ein Rätsel auf und wer es nicht lösen konnte, erwürgte sie.
Ödipus konnte es lösen und befreite so Theben von der Sphinx.
   
 
Zum 300. Geburtstag Böttgers wurde die Böttgerstele
von Peter Makolies errichtet. Eine Sandsteinstele, 1,90 m
hoch, mit einem Medaillon des Portraits Böttgers aus Meißner
Porzellan. Johann Friedrich Böttger war es 1708 gemeinsam
mit Ehrenfried Walther Tschirnhaus gelungen, ein europäisches
weißes Hartporzellan herzustellen.

 

Datum, Uhrzeit
Fusszeile
Webdesign by creadera | www.creadera.de   -   copyright 2011-2013 Kontakt | Sitemap        Links
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
Fr
Sa
So
Mon
Di
Mi
Do
Sep
Okt
Nov
Dez
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug