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Dresdner Kathedrale (Kath. Hofkirche)


 

 
sie wurde im Stile des römischen Spätbarock von 1739-1751 gebaut
und ist seit 1980 Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen.
 
Die 78 Heiligenfiguren, 3,50m hoch, am Kirchenschiff und Turm aus Sandstein - u.a. Apostel, Kirchenväter und Schutzpatrone - die vom italienischen Bildhauer Lorenzo Mattielli (1688-1748) geschaffen
wurden, sind Wahrzeichen der katholischen Hofkirche.


 
.  
Vor der Zerstörung 1945 war das Innere in barock
ausgestattet. Es ist nur wenig erhalten, dafür aber sehr
bedeutend. Das ins Rokkoko weisende Hauptaltarbild
Christi Himmelfahrt wurde von Anton Rafael Mengs 1751
geschaffen sowie die Kanzel, ein Kunstwerk in weiß und
gold von Balthasar Permoser (1722). Die vom großen
Orgelbauer Gottfried Silbermann gebaute Orgel war die letzte
und größte. Die Fertigstellung hat er jedoch nicht mehr erlebt.
Im Jahre 1944 wurde sie abgebaut und nach Restaurierungen
wieder in den ursprünglichen Zustand von 1755 gebracht.

   


Tip: jeden Mittwoch und Samstag von 11:30 - 12:00 Uhr kann in der Kirche dem Orgelspiel gratis zugehört werden.
   
In der Johann-Nepumuk-Kapelle steht eine Pieta aus Meißner Porzellan von dem Bildhauer Friedrich Press (1904-1990) zum Gedenken an die Opfer des 13. Februar 1945. Er setzte Maria als Schmerzensmutter mit dem vom Kreuz abgenommenen Leichnam Christi auf Ihrem Schoß zugleich mit dem Ereignis der Bombardierung Dresdens in Beziehung. Hier bilden in den Händen Marias Trümmer einer Dornenkrone, der
freistehende Altar zeigt Flammen über Totenköpfen und erinnert somit
an die Bombennacht.

Seit 1730 wurden in den Sarkophagen der Gruft alle albertinischen Wettiner und ihre Ehegatten beigesetzt. Es sind insgesamt 47.
U.a. der Auftraggeber Friedrich August II. sowie seine
Gemahlin Josepha.
 
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