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Das Residenzschloss
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der sächsischen Kurfürsten (1547 - 1806) und Könige (1806 - 1919). Es ist zwischen dem 13. und 16. Jh. entstanden und ist eines der ältesten Bauwerke der Stadt sowie auch ein bedeutendes Renaissance-Bauwerk in Deutschland, da alle Stilrichtungen von Romantik bis Historismus zu finden sind. Im zweiten Weltkrieg wurde das Schloss zerstört. Bis zur 800-Jahr-Feier der Stadt Dresden im Jahr 2006 sollte es in seiner äußeren Gestalt wieder hergestellt sein. Mit der vollständigen Fertigstellung wird 2013 gerechnet. |
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Vier Meter hohes Reiterstandbild |
Der Georgenbau mit dem Georgentor wurde 1533 - 1535 unter dem Herzog Georg gebaut. Der Hausmannsturm mit einer Gesamthöhe von 100,27 m ist eines der markantesten Bauwerke in Dresden. Über 222 Stufen kann man zur Aussichtsplattform gelangen und einen herrlichen Blick über Dresden und das Elbtal genießen. |
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Blick vom Hausmannsturm auf die neue Renaissance-Scraffiti im |
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| Durch den Großen Schlosshof erreicht man den Aufgang zum Hausmannsturm. | |
Grünes Gewölbe Bei dem Brand im Februar 1945, wobei das Schloss bis auf die Grundmauern zerstört wurde, wurde das Grüne Gewölbe kaum beschädigt. Es gehört zu den Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden. Eine historische Museumssammlung der ehemaligen Schatzkammer der Wettiner Fürsten von der Renaissance bis zum Klassizismus. - Über 4000 Kunstwerke, die einzigartig in Europa und auf der Welt sind. Im Neuen Grünen Gewölbe sind ca. 1100 der Juwelier- und Goldschmiedekunst und im Historischen Grünen Gewölbe ca. 3000 Objekte der berühmtesten Exponate ausgestellt. Ein großer Teil der bekanntesten Werke stammt von dem Hofgoldschmied Johann Melchior Dinglinger und seinen Söhnen. Das bekannteste Ausstellungsstück von Dinglinger und Permoser ist die Skulptur der „Moor mit Smaragdstufe“. Ein weiteres, sehr teueres Werk, der „Hofstaat von Delhi am Geburtstag des Großmoguls Aureng - Zeb“ wurde von Dinglinger in sieben Jahren mit vielen Diamanten, Rubinen, Smaragden und Perlen geschaffen, das mehr kostete, als der Bau von Schloss Moritzburg. |
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Der Fürstenzug An der Außenseite des Langen Ganges (Nordwand des Stallhofs) ist ein überlebensgroßes Bild eines Reiterzuges auf über 24.000 Keramikfliesen angebracht "Der Fürstenzug" und stellt 35 Herrscher des Fürstenhauses Wettin von 1123 - 1904 dar. Es ist das größte Porzellanbild der Welt und somit die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Dresdens. Es stammt von Wilhelm Walter. Wie durch ein Wunder überstand der Fürstenzug die Luftangriffe im Februar 1945. Es mußten nur ca. 200 Fliesen erneuert werden. |
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