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Dresdner Zwinger


 

 
 

 


Das berühmteste Baudenkmal in Dresden ist der Zwinger.
Er ist ein Meisterwerk des Spätbarocks und ist mit seinem Kronentor
Wahrzeichen der Stadt.

 

 
Im Jahr 1710 beauftragte August der Starke den Architekten Matthias Daniel Pöppelmann (1662 - 1736) mit dem Bau einer Orangerie, aus dieser wuchs bis 1732 der heutige Zwinger.
Der Architekt Matthias Daniel Pöppelmann und der Bildhauer Balthasar Permoser (1651 - 1732) errichteten mit diesem wunderbaren Bauwerk ein Kunstwerk aus Architektur, Plastik und Malerei.

Fast alle am Zwinger beteiligten Bildhauer haben auch an den Bildhauerarbeiten am Kronentor mitgewirkt. Die Skulpturen sind derzeit durch Kopien ersetzt.
 
   
 

Im Übergang zur Langgalerie stehen in den Nischen die antiken Götter Vulkan (Stadtseite links) und Bacchus (Stadtseite rechts). Auf der Seite zum Zwingerhof stehen die Plastiken von Ceres (links) und Pomonia (rechts). Die Werke Ceres und Vulkan sind von dem Bildhauer Permoser und Bacchus von Kretzschmann.


 
  Ceres, die Göttin des Ackerbaus
Bild Vulkan
Bild Pomonia

Vulkan,
Gott des Feuers

Bacchus, der Gott des Weines
und der Fruchtbarkeit
Pomonia, Göttin des Obstsegens

Die Kuppel verzieren 4 vergoldete polnische Adler, die die polnische Königskrone tragen.
 

Die Statuen des Schalmeien- und Tambourinspielers auf der Hofseite des Portals werden Heermann und Kretzschmar zugeschrieben.
 
   
 

Die Bogengalerie schließt im Nordosten mit dem Wallpavillion (Skulpturenschmuck von Permoser - die Satyrhermen, sowie August II. als Paris mit der Königskrone statt des Apfels in der Hand) und im Südosten mit dem Glockenspielpavillion ab.
 
 
 
 

Die Uhr mit einem Glockenspiel aus Meissner Porzellan ist hier eine Besonderheit. Zu jeder viertel-, halben-, dreiviertel- und vollen Stunde spielt das Glockenspiel die Stundenschlagsmelodie von Günter Schwarze (Orginalkomposition für das Dresdner Glockenspiel, 1994)
Der Innenhof des Zwingers ist fast quadratisch.
Spiegelsymethrische und bogenförmige Erweiterungen schließen nach Nordwesten und nach Südosten an. Im Südwesten schließt die Langgalerie mit dem Kronentor an und auf der Seite gegenüber
die Semper Galerie. An den 4 Ecken des Quadrates befinden sich 4 zweigeschossige Eckpavillion. - Das Porzellanpavillion, der Französische Pavillion, der Deutsche Pavillion und der Mathematisch-Physikalische Salon.

 
 
 
Porzellanpavillion

Hier ist eine der größten Porzellansammlungen, die schon im Jahre 1717 von August dem Starken gegründet wurde, zu sehen. Neben asiatischem Porzellan sind u.a. Sammlungen von Meissner Porzellan sowie Böttger-Steinzeug und Böttger-Porzellan zu sehen.
Französischer Pavillion
Deutscher Pavillion

Hier sind die Restaurierungswerkstätten der staatlichen
Kunstsammlungen Dresdens untergebracht.
Mathematisch Physikalischer Salon

Hier befindet sich ein Museum, in dem eine der ältesten Sammlungen von wissenschaftlichen und technischen Geräten zu sehen sind. U.a. die größte Sammlung Deutschlands von Erd- und Himmelsgloben sowie historische Uhren.
Die Gemäldegalerie Alte Meister

ist im Semperbau, dem Flügel des Zwingers, der zur Elbe hin zeigt, zwischen dem Französischen Pavillion und dem Deutschen Pavillion.
Sie ist eine der reichsten Sammlungen von Meisterwerken der europäischen Malerei vom 15. - 18.Jh. U.a. Raffaels berühmte "Sixtinische Madonna" oder Tizians "Zinsgroschen", Rubens "Bathseba am Springbrunnen" oder "Ganymed in den Fängen des Adlers" und
"Selbstbildnis mit Saskia" von Rembrand.

 
 
Rüstkammer

Neben der Gemäldegalerie im UG befindet sich eine der wertvollsten Prunkwaffensammlungen von historischen Waffen und Rüstungen mit Türckischer Cammer.
Nymphenbad

Hinter dem Wallpavillon liegt das Nymphenbad, ein sehr schöner Ort. Es ist kein Bad im eigentlichen Sinne, sondern eher ein Wassertheater. - Es gehört zu den schönsten barocken Brunnenanlagen. Über einen künstlichen Wasserfall läuft das Wasser des Brunnens, der oben auf dem Wall ist, in das Auffangbecken. Links die Figurengruppen Triton und Nereide, rechts Neptun und Amphitrite. - Sie werden beide dem Bildhauer Johann Christian Kirchner zugeschrieben. Von Balthasar Permoser und seinen Schülern stammen die 6 Nymphen in den Nischen und die wasserspeienden Delphine auf der Südwestseite. - Die Nymphe mit dem Blumenstrauß von Kirchner, die spielende Nymphe von Paul Egell.
 
   
 
 
 
   
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